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Samstag 1 Oktober 2016, Santa Teresa di Lisieux di Gesù Bambino
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Chiesa di Santa Anastasia

Zur Geschichte. Die Basilika von Sant'Anastasia ist zweifellos das bedeutendste religiöse Monument gotischen Stils in Verona. Man begann mit dem Bau der Kirche um das Jahr 1290. Die gesamte Konstruktion nahm mehr als ein Jahrhundert in Anspruch und wurde unter der Obhut der Skaligerfürsten realisiert. Unbekannt ist dagen der Name des Architekten, der für dieses Werk verantwortlich zeichnete.
Die Kirche entstand in unmittelbarer Nähe des Platzes ‘Piazza dei Signori’, wo die Della Scala ihre Wohnresidenzen hatten. Es ist daher anzunehmen, dass Sant’Anastasia zur offiziellen Kirche des Fürstenhofes bestimmt wurde.
Die dreischiffige Kirche mit Kreuzgewölben ist in italienischem gotischen Stil und weist fünf polygonale Apsiden auf. Sie wurde in den Jahren 1878-1881 behutsam restauriert.

Architektur und Kunst. Die unvollendete Fassade weist ein herrliches Doppelportal mit vielfarbigen Marmorsteinen, Reliefs und Fresken auf; auf der linken Seite thront der Sarkophag von Guglielmo di Castelbarco. Die Mauer bis zum Portal geht auf die Epoche von Castelbarco (1315-1320) zurück, ebenso wie die Aussenmauern. Die Marmorplatten im Renaissancestil aus dem XV. Jahrhundert erzählen die Leidensgeschichte des Heiligen Petrus: nach den napoleonischen Ausraubungen blieben hiervon nur zwei zurück. Das Innere der majestätischen Kirche mit zwölf riesigen Säulen aus weissem Marmor, die von gotischen Kapitellen geziert werden, ist in drei durch Kreuzgewölbe vereinte Kirchenschiffe aufgegliedert. Der Grundriss ist ein lateinisches Kreuz mit einer grossen Apsis, die von vier Kapellen umgrenzt ist.
Im rechten Teil des Kirchenschiffes hinter dem Taufbecken und dem Grabstein mit der Büste des Dichters Bartolomeo Lorenzi, zeigen sich dem Besucher sechzehn reizvolle Kapellen mit herrlichen Altaren, Werken von Pietro da Porlezza, Danese, Cattaneo, Michele da Firenze, Liberale da Verona, Giolfino. Von grossem Interesse ist das hochgebaute, im Chorraum eingemauerte Grabmal von Cortesia di Serego, gegenüber dem Gemälde des Gottesurteils Giudizio von Turone. Über der Pellegrini-Kapelle kann man die berühmte Freskenmalerei von Pisanello San Giorgio e la principessa bewundern.
Vom Kirchturm weiss man nur wenig: er ragt vom Hauptaltar aus gesehen schlank über der letzten Kapelle links empor und weist einen Stil aus dem frühen XV. Jahrhundert auf.

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Führer: Verona.