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Samstag 10 Dezember 2016, Madonna di Loreto
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Chiesa di San Giovanni in Valle

Zur Geschichte. Die Geschichte von San Giovanni in Valle ist die Geschichte von drei Kirchen: die Krypta stammt aus dem Zeitraum vom V.-VI. Jahrhundert und wurde auf einem antiken frühchristlichen Friedhof errichtet; die zweite Kirche wurde von den Langobarden in den Jahrhunderten VI.-VII. erbaut und beim Erdbeben im Jahre 1117 zerstört; die heutige Kirche geht auf das Jahr 1120 zurück und wurde auf den Überresten des vorherigen Baus errichtet. Sie war eine Pfarrkirche, in der getauft wurde, stand unter der Leitung eines Erzpriesters und verfügte über ein Internat von Ordensbrüdern.

Architektur und Kunst. In romanischem Stil, mit der Fassade und den Seiten aus Tuffstein, drei Kirchenschiffen und drei Absiden, mit Krypta und erhöhtem Chor, wurde die Kirche im Jahre 1164 von dem Bischof Ognibene geweiht. Die Fassade hat einfache Linien, mit kleinen Bögen im oberen Bereich, einem Doppelbogenfenster und seitlichen Fenstern. Das quadratische Portal aus rotem Marmor stammt aus dem XV. Jahrhundert und wird von einem sehenswerten Vordach beherrscht.
Rechts von der Kirche befindet sich noch eine Mauer eines ehemaligen romanischen Klosters, neben der sich der quadratische Kirchturm erhebt, in romanischem Stil im unteren Bereich und im Stil des XVIII. Jahrhunderts im oberen Teil.
Die Mauern von Kirche und Kloster sind mit Wappen, Grabsteinen und Siegeln verziert.
Im Innern sollte man sich die Barockaltare im vorderen Bereich und den Hauptaltar im hinteren Bereich, das Taufbecken aus der Renaissance und das Werk San Giovanni von D. Brusasorzi ansehen.

Die Krypta. Die prachtvolle, erst kürzlich restaurierte Krypta beherrscht den Eingangsbereich der Kirche.
Der vordere Teil ist ältesten Datums (IX. Jahrhundert) und weist einen quadratischen Grundriss mit acht Säulen auf, während der hintere Teil in romanischem Stil und von Kreuzgewölben und den traditionellen drei Schiffen gekennzeichnet ist. An der rechten Wand lassen sich noch Überreste von schwer beschädigten Freskenmalereien erkennen. Die Krypta birgt zwei sehr schöne Grabmale aus griechischem Marmor, die auf das frühe Christentum zurückgehen.
Der Tradition zufolge soll die grössere Grabstätte die Reliquien der Heiligen Simone und Giuda Taddeo enthalten, die auf dem Deckel abgebildet sind. Der zweite Sarkophag ist mit wellenförmigen Kannelüren verziert; seitlich sind die Heiligen S. Peter und Paul zu erkennen, während zentral auf einer Muschel die Figuren von einem Ehepaar im Halbbildnis erscheinen.

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Führer: Verona.