Login / Registrierung
Dienstag 6 Dezember 2016, San Nicola
follow us! @travelitalia

Chiesa di San Fermo

Zur Geschichte. Einer der schönsten Tempel von Verona. Die ersten Spuren von dieser Kirche reichen auf das VIII. Jahrhundert zurück. Besondere Bedeutung kommt den Benediktinerrestaurierungen des XI. Jahrhunderts zu, die allem Anschein nach im Jahre 1070 begonnen wurden: damals entstanden der vordere und hintere Teil der Kirche und man begann mit dem Bau des Glockenturms, der jedoch erst gegen das XIII. Jahrhundert vollendet wurde.

Architektur und Kunst. Die Fassade zeigt sich geschmückt von Bogengängen, fantasievollen kleinen Bögen, einem schönen Dreibogenfenster, einem imponenten romanischen Portal aus dem XIV. Jahrhundert und einer Grabmalstruktur aus dem XIV. Jahrhundert , die die sterbliche Hülle von Aventino Fracastoro, Hausarzt der Della Scala, birgt. Das kleinere Portal wird von einem Portico beherrscht, der den Treppenaufgang und das Portal selbst schützt.
Interessant sind die mit Giebeln und Fialen verzierten Apsiden, deren Struktur von schlanken, hohen Fenstern und auf der Südseite von einer reizvollen kleinen Loggia aus dem XV. Jahrhundert aufgelockert wird. Auch der Kirchturm mit seiner abwechslungsreichen Gestaltung aus Cotto und Tuffstein und den eleganten Dreibogenfenstern ist sehenswert. Das prächtige Bronzeportal wurde von dem Bildhauer Minguzzi realisiert. Das Innere weist ein einziges Kirchenschiff mit Vierung und fünf Absiden auf. Die Kapellen sind wie folgt angeordnet: rechts die Kapelle der Nichesola mit ihren Marmorstatuen, hinter der Kanzel die reizvolle Brenzoni-Kapelle aus dem Jahre 1495, mit einem schönen Altar, Grabmälern, Grabsteinen und ionischen Säulen. Hinter der Tür, die zur Sakristei führt, steht der Barockaltar Della Torre aus dem XVIII. Jahrhundert , mit einer Altartafel von Bellotti, die San Francesco darstellt. Im rechten Gang des Kreuzgewölbes befindet sich hinten die Alighieri-Kapelle (1541), in der Pietro, Sohn von Dante und einige weitere Nachkommen bestattet sind.
Die anschliessende Kapelle trägt den Namen Agonizzanti (Sterbende) und enthält eine Kreuzigung von D. Brusasorzi.
Der Chor ist mit einem herrlichen Altar von Schiavi geschmückt, der die Reliquien der Heiligen Fermo und Rustico birgt. Gleich daneben steht rechts die reizvolle Kapelle von S. Antonio. Hinter einer Kapelle, die heute als Kapelle der Muttergottes bezeichnet wird, befindet sich das prunkvolle Mausoleum Della Torre, ein Werk aus der Renaissance.

"Chiesa di San Fermo": Auf facebook teilen!
Führer: Verona.