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Freitag 30 September 2016, San Girolamo
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Duomo di Verona

Zur Geschichte. Der Bau ist dank verschiedener Strukturelemente aus der frühchristlichen Zeit, dem Mittelalter, der Romanik und Gotik ein vielfältig gestalteter architektonischer Komplex von umfangreichen Ausmassen, der neben der Kathedrale den Kirchplatz, die Kapitularbibliothek, das Kloster der Domherren, die Kirchen von S. Elena und S. Giovanni in Fonte und den Bischofssitz umfasst. Die Geschichte der Kathedrale von Verona ist die Geschichte von vier Basiliken. Unter den architektonischen Neuheiten des letzten grossen Eingriffs, der auf die Zeit von Mitte des XV. Jahrhunderts bis Mitte des XVI. Jahrhunderts zurückgeht, sollten vor allem folgende Elemente hervorgehoben werden: die Fassade; das interne Eingangstor, das von der herrlichen Uhr beherrscht wird, die mächtigen Säulen, die zur Erhöhung der Kirchenschiffe errichtet wurden; der von Sammicheli erbaute Chorgang.

Architektur und Kunst. Fassade. Die Fassade der Kathedrale, deren Neugestaltung um das Jahr 1120 begann – ist eine einzigartige Kombination von verschiedenen Materialien: Tuffstein mit weissem und roséfarbenem Marmor und Cottostein.
Sie ist im wesentlichen romanischen Stils, also künstlerisch betrachet verhältnismässig schlicht, charakterisiert von einer vertikalen Dreifachgliederung durch die beiden Säulen seitlich am Eingang und den beiden grossen Doppelbogen-Seitenfenstern in gotischem Stil. In zentraler Position erhebt sich ein zweistöckiger Portico schützend über dem grossen Eingangsportal.
Der untere Stock aus weissen und roséfarbenen Marmorelementen unterscheidet sich vom oberen Stockwerk aus Tuffstein vor allem durch die Basrelieffiguren, die die Heiligen S. Giovanni Evangelista und S. Giovanni Battista darstellen.
Die endgültige Gestaltung der Fassade erfolgt im Jahre 1587 in der Epoche von Kardinal Valier, dessen Wappen zentral im oberen Bereich der Fassade zu erkennen ist.
Das Innere. Das Innere der dreischiffigen Kirche mit fünf Spannweiten ist das Ergebnis der Umgestaltung im gotischen Stil, die zwischen 1444 und 1513 vorgenommen wurde. Das imposante Hauptschiff bildet eine harmonische Einheit mit dem gesamten Inneren der Kirche, die den Besucher beim Betreten der Kathedrale augenblicklich fasziniert. Man kann verschiedene Freskenmalereien und mehrere Kapellen bewundern, die mit herrlichen Gemälden verziert sind.

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Führer: Verona.